04. November 2022
Martina Filla hat immer mit offenem Visier gekämpft
Foto: Uschi Barrenberg/GdP
Zwölf Jahre lang, von 2004 bis Oktober 2016, stand Martina Filla an der Spitze der Landesfrauengruppe der GdP. 16 Jahre war sie Mitglied des Bundesfrauenvorstands, viele Jahre davon als stellvertretende Vorsitzende.
Immer wieder hat Martina Filla in dieser Zeit dafür gesorgt, dass die Interessen der Frauen in der lange von Männern geprägten GdP endlich Gehör finden. Wer die Zeichen der Zeit nicht erkannt hatte, dem machte Martina in ihrer stets eigenen aber durchsetzungsstarken Art schnell klar, dass die Arbeitssituation, die Bezahlung und die Aufstiegschancen von Frauen bei der Polizei keine Randthemen sind. Das galt auch für ihren Umgang mit Spitzenfunktionären der GdP.
Aber nicht nur in der GdP hat sich Martina Filla, die 1980 als Tarifbeschäftigte zur Polizei gekommen war, für die Frauen eingesetzt, sondern auch in ihrer Arbeit in der Kreispolizeibehörde des Rhein-Erft-Kreises. Auch als örtliche Gleichstellungsbeauftrage hat sie ohne Rücksicht auf Hierarchien immer das gesagt, was sie gedacht hat. Sie hat dabei viel für andere erreicht.
Martina Filla ist heute kurz nach ihrem 61. Geburtstag einem langjährigen Krebsleiden erlegen.

 

 
 
 
 
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