16. November 2022
Sonderkuren für Kripo: Minister macht Thema zur Chefsache
Foto: Günter Jungmann/GdP
Hoher Vorgangsdruck, fehlendes Personal und ein höchst belastendes Tätigkeitsfeld: Dem herausfordernden Arbeitsbereich in der Direktion K stehen in Teilen problematische Rahmenbedingungen gegenüber. Umso wichtiger ist es, alle möglichen Anstrengungen zu unternehmen, die Gesundheit der Ermittlerinnen und Ermittler langfristig zu erhalten. Diese Erkenntnis war eine von vielen im Rahmen des landesweiten „Workshops K“, den die GdP Ende September veranstaltet hat. Als Sofortmaßnahme hatte die GdP im Anschluss den Minister in die Pflicht genommen, hier aktiv zu werden.
Reul: „Gesunderhaltung hat höchste Priorität“
In dem zwischenzeitlich vorliegenden Antwortschreiben betont Innenminister Reul, dass die Gesunderhaltung aller PVB einen hohen Stellenwert genießt. Daher hat das Ministerium die Forderung der GdP aufgegriffen und beleuchtet die Belastungssituation in verschiedenen Funktionsbereichen der Polizei. Dabei soll auch geprüft werden, ob „neue, zeitgemäße Kriterien für die Gewährung von Rehabilitations- und Kurmaßnahmen entwickelt und umgesetzt werden können und sollten“. Geplant sei eine Anpassung der Freien Heilfürsorgeverordnung, damit auch Ermittlerinnen und Ermittler einen Zugang zu Sonderkuren bekommen.
Bestandspersonal ebenso wichtig wie Neueinstellungen
Der aktuelle Fachkräftemangel macht deutlich, dass hervorragend ausgebildetes, motiviertes und gesundes Personal ein hohes Gut darstellt. Das zeigt sich auch und vor allem in der Direktion K. Daher ist neben einer durchdachten Personalwerbung für die Polizei auch die Unterstützung und Entlastung des bereits vorhandenen Personals unvermeidbar. Die GdP wird sich fortwährend dafür einsetzen, dass keine Kollegin und kein Kollege zu kurz kommt.
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